Ca. 3x die Woche schwinge ich mich morgens um 6h aus dem Bett, um Laufen zu gehen (jaha, wer hätts gedacht...)
Danach gibts ein ausgiebiges Frühstück im Hotel, bevor ich mich aufs Rad schwinge, um die 500m zur Uni zu rollen. Nach der Vorlesung radle ich 4km zum Study Center und hab da Mittagessen. Danach bleib ich entweder noch am Strand, oder radl gleich wieder in die Stadt. Ich muss mich ja für die Vietnameisch Sprachkurse am Montag und Mittwoch vorbereiten, für den nächsten Tag lesen und hier und da auch etwas gesellig werden.
Das letzte Wochenende haben wir damit verbracht einen Tag und eine Nacht in einem Minoritätendorf der Ca Tu zu verbringen und etwas Feldforschung zu machen. Wir haben als Geschenk ein paar Bälle und Schulutensilien mitgebracht. Die Bälle wurden dann vom Dorfpolizist auf den Roller gepackt und waren von da an nicht mehr gesehen... Zum Glück hatten die Dorfkids einen eigenen Ball und wir haben dann mit ihnen ein paar Spiele ausgetragen. Das war dann auch schon das beste an dem "Field Trip".
Nach einer harten Nacht auf dem Bambusboden der Gemeinschaftshalle waren wir dann alle froh wieder nach Hause zu kommen - das eigene Bett ist dann doch viel weicher...
Nach diesem etwas langweiligen Wochenende brauchten wir etwas besseres für das darauffolgende. Also haben wir das Kulturstudierverbot ignoriert und Roller gemietet und sind nach
Mỹ Sơn, der Tempelstadt 45km von Hoi An entfernt, gefahren. Die Fahrt hat richtig Spaß gemacht und wir sind im Konvoi mit ca. 10 anderen Rollern gefahren - allerdings sollte sich das ein oder andere Mädl von Kulturstudier vielleicht keinen eigenen Roller mehr mieten (wäre sicherer für sie und vor allem den Rest des Verkehrs und somit macht das Verbot doch schon Sinn - als erfahrener Autofahrer ist der Verkehr allerdings zu bewältigen...) Da wir um 5h morgens losgefahren sind, waren wir dann relativ früh in Mỹ Sơn und außer uns waren nur ein paar wenige Menschen da und die Temperaturen waren auch noch erträglich.
 |
| Easy Rider |
 |
| Die Brücke nach My Son |
 |
| Marit genießt sichtlich das Fahren |
 |
| Ruinen im Dschungel |
 |
| Ein (schlechtes) Gruppenbild |
 |
| Please don't take a picture... |
 |
| Pernille |
 |
| Tess und der Rest |
 |
| Traditionelle Tanzeinlage |
Auf dem Heimweg haben wir in einem der zahlreichen kleinen Cafés angehalten und hatten vietnamesischen Kaffee und Tee. Der Kaffee ist stark und durch die Vanillenote leicht süßlich - die Kondensmilch, die untergerührt wird, macht das ganze dann zu einer sehr süßen Angelegenheit... Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es aber sehr lecker. Weil das ganze so stark ist gibts dazu auch immer noch einen vietnamesischen Grüntee.
 |
| Vietnamesischer Kaffee und Tee |
Da wir in einem untouristischen Gebiet waren, waren die Englischkenntnisse der Cafébesitzer weniger gut und ich hab versucht mein vietnamesisch zu üben - und sie haben mich auch recht gut verstanden, allerdings ist mir die Hälfte nicht mehr eingefallen.
 |
| Ich teste meine Sprachkünste |
 |
| The Crew |
 |
| Reisfladen beim Trocknen |
 |
| Auf dem Roller wird alles transportiert |
 |
| Und im Falle eines Plattens - Tuva hat das Lehrbuch immer dabei ;) |
Nachmittags waren wir dann wieder in Hoi An und richtig müde. Da wir die Roller allerdings für einen ganzen Tag gemietet hatten, haben wir einen kurzen Mittagsschlaf gemacht und sind dann abends nochmal Richtung Strand gefahren und haben da nochmal die Gegend erkundet.
Am Sonntag bin ich morgens gegen 7h zum Laufen gegangen und bin nach dem Frühstück einfach wieder ins Bett gegangen - das tat richtig gut und der restliche Tag verlief genauso faul wie der Morgen und abends saßen wir noch am Flußufer und haben ein Bier getrunken und geratscht.
Somit im Großen und Ganzen eines der schönsten Wochenenden bis jetzt in Hoi An.
Nächstes Wochenende planen wir übrigens einen Tag in Danang auf dem Monkey Mountain zu verbringen - Bilder und Blogeintrag folgen :-)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen