| Welcome to Kulturstudier - unser Hotel |
Vor einer Woche sind wir in Hoi An angekommen und wir Studierenden wurden auf 3 verschiedene Hotels aufgeteilt - unser Zimmer ist in Spuckweite des Pools und hier kann man sich schon gut auf die immer wärmer werdende Zeit einstellen ;-)
Die ersten Tage waren wieder etwas überladen. 90 Leute studieren in zwei verschiedenen Kursen dieses Semester und das sind ein paar Namen zu viel für mich... Die Grüppchenbildung wird dann hier etwas stärker sein als in Indien, aber das ist ja auch mehr als in Ordnung. Das Problem ist nur, dass fast jeder meinen Namen kennt, weil wir in diesem Semester die ersten und einzigen zwei Deutschen sind und damit die kleinen Paradiesvögel, die jeder kennt. Da bleibt mir immer nur lächeln und winken, wenn mich jemand mit Namen anspricht.
Nach den 3 Monaten Reisen ist es jetzt wieder schön einen festen Platz und etwas wie Alltag zu haben. Morgens gibts Frühstück im Hotel, dann radeln wir die 500m zur Uni, haben Vorlesung und dann fahren wir die 4km zum Study Centre mit dem Rad. Vorbei an Reisfeldern, Flüsschen, Booten etc. - richtig schön! Da gibts dann Mittagessen und Nachmittags noch Seminare und extra Vorlesungen etc.
Wird wohl so sein wie in Indien - viel zu tun unter der Woche und schwuups ist das Semester schon wieder rum, also versuchen wir hier das Beste draus zu machen und die Zeit zu genießen und sinnvoll zu nutzen. Der Vietnamesisch-Kurs fängt Montag an und ich bin gespannt, ob es irgendwie machbar ist - ich kann mich immerhin schon vorstellen und mich bedanken ;-)
| Hoi An's berühmtes Hähnchen mit Reis |
Wir probieren uns durch die lokalen Spezialitäten an Straßenständen und kleinen Restaurants, ich bin jetzt aber noch kein großer Fan vietnamesischer Küche geworden - gerade im Vergleich zu Thailand und Indien ist das Essen hier eher fad (liegt aber auch daran, dass wir mittlerweile an Chili gewöhnt sind und es einfach scharf brauchen - Geschmackssinn total verdorben...)
Auch wenn man hier im Paradies ist muss man was tun - ich geh jetzt schnell ein paar Nudeln am Straßenstand essen und dann muss ich was tun.
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